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Samstag, 16. April 2011

Thierry Mugler 'Womanity'



Vom Alien zur Frau.

Viele, oder wenn nicht gar die Meisten, kennen Thierry Muglers Parfum 'Alien'. Auch Angel ist kein unbekannter Name in diesem Zusammenhang. Doch auch Muglers neuster Duft schleicht sich so langsam immer mehr in das Bewusstsein und die Nasen der Leute und sorgt nicht nur mit dem ausgefallenen und abstrakten Flakon für unterschiedlichste Reaktionen.

Nun hatte ich, bevor ich das Parfum überhaupt je gerochen hatte, zuerst folgende Beschreibung gelesen:


Einer der Parfumeure ließ sich von Thierry Muglers Urlaubserinnerungen an die griechischen Kykladen-Inseln inspirieren. Durch das Bild, an einem heißen Tag unter einem Feigenbaum zu sitzen und die Meeresbrise einzuatmen entstand das Konzept hochreife Feigen einzusetzen, die die süße Komponente des Duftes verkörpern sollen und durch eine Meeresbrisennuance zu ergänzen. Das Holz des Feigenbaums verleiht dem Duft das nötige Rückgrat. Allerdings unterscheidet sich dieses weiße, saftige Holz deutlich von dem trockenen Charakter des Zedernholzes, dem milchigen Sandelholz oder dem harzigen Holz der Kiefer bzw. der sibirischen Tanne. Feigenholz besticht durch seine unerwartet samtige und feminine Note.

(nicht von mir! - gefunden bei Beautyspion.de)


Nachdem ich diese Beschreibung gelesen hatte, war ich eines: verwirrt. Ich konnte mir einfach absolut gar nichts darunter vorstellen. Salziges Parfum? Und dann stand da doch tatsächlich auch noch sowas wie 'Kaviarnote' und bei mir hörte jedwedige, eventuell noch arbeitende, Vorstellungskraft auf...
Also bin ich spätzündet dann Anfang März auch endlich mal in der Parfümerie dazu gekommen, mal an diesem Duft zu schnuppern und wusste, obgleich ich anfangs gar nicht einschätzen konnte, ob ich das Parfum nun mag oder eher doch nicht, dass ich etwas vergleichbares nie gerochen habe. Ich war so fasziniert und konnte gar nicht aufhören, an meinem Arm rumzuschnüffeln und habe ihn auch jedem Bekannten, dem ich an diesem Tag begegnet bin, unter die Nase gehalten und um Meinungen gebeten. Allerdings herrschte auch bei allen Unsicherheit, deshalb aber nicht weniger Faszination. Alle hingen sie an meinem Arm wie ein Junkie an der Nadel und je häufiger mir der Duft in die Nase stieg, desto mehr wurde mir klar: Das will ich haben, das MAG ich! Es fällt mir schwer, ein gutes Review über dieses Parfum zu schreiben, weil der Duft so vielschichtig und abwechslungsreich ist. Natürlich ist es bei JEDEM Duft so, dass er an jeder Frau anders wirkt, aber es gibt tatsächlich Leute, an denen Womanity sehr salzig und herb riecht, aber dennoch nichts an Weiblichkeit verliert. An mir aber wird er recht süß, aber dennoch nicht blumig oder schwer...
Auf meinen Schals riecht es wiederum vollkommen anders, so, wie frisch gesprüht auf der Haut... ich sag ja, faszinierendes Parfum.

Viele finden es ein wenig aufdringlich, einige können mit der leichten Salznote nichts anfangen, aber ich bin hellauf begeistert von diesem Duft. Ich liebe außergewöhnliche Gerüche und war auch bereits ein großer Alien Anhänger. Nun mit Womanity hat es Mugler aber definitiv geschafft, mich absolut umzuhauen - ich rieche mich einfach nicht an diesem tiefsinnigen Duft satt!

Der Ring, der am Flakon mit dran ist, ist übrigens, so meine Erkenntnis, nicht zum Tragen als Ring gedacht, sondern als 'Sprühschutz' zum Transportieren in Taschen und ähnlichem. Das finde ich genauso toll, wie die Tatsache, dass man den Flakon nur einmal mitbezahlt und ihn immer wieder auffüllen lassen kann.

Für die 50ml Flasche, die ich habe, bezahlt man bei Douglas und Co. 69€.

Montag, 31. Januar 2011

Yves Rocher, Eau de Toilette: Vanilla und Coconut

Schon vor geraumer Zeit habe ich bei Yves Rocher die 20ml Eau de Toilette Plaisirs Nature Flakons mit schlichten und alltagstauglichen Duftnoten wie Vanille, Kokosnuss, Erdbeere oder Brombeere ins Auge gefasst und vor Kurzem durften zwei der, mit 3,50€ pro Flakon doch recht günstigen, Düfte mit mir nach Hause kommen.
Ich entschied mich auf Empfehlung meiner Schwester für Coconut und, weil ich ein großer Vanillefan bin, zusätzlich noch für Vanilla.

Beide Düfte befinden sich in durchsichtigen Glasfläschchen mit, farblich auf die Ursprungsfrucht des Dufts abgestimmtem, Deckel aus Kunststoff. Auch die Flüssigkeit selbst ist entsprechen gefärbt, nur Coconut zeigt sich farblos.





Das Dufterlebnis

Coconut:
Ein wirklich angenehmer und langanhaltender Duft nach Kokosnuss erfüllt schon nach einem einzigen Mal sprühen den Raum. Ich rieche keinerlei andere Duftnoten heraus und somit erfüllt das Eau de Toilette, was es verspricht: Kokos pur. Meiner Meinung nach absolut alltagstauglich, da schön leicht und eindeutig im Geruch.
Ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich es sehr gerne mag, wenn man bei einem Parfum heraus'riechen' kann, nach welchen Naturstoffen es denn duften soll und finde gerade im Alltag leichte, gerne auch fruchtige oder blumige Düfte am Besten.

Vanilla:
Im ersten Moment roch ich einfach nur etwas undefinierbares und leider penetrantes Süßes, deshalb war ich zunächst ein wenig enttäuscht. Anfänglich war der Duft sogar so intensiv, dass er mir ein wenig unangenehm wurde, doch je länger ich ihn trug, desto mehr freute ich mich, wenn mir durch zufällige Bewegungen diese süßliche und liebliche Note in die Nase zog. Vanille war leider weder am Anfang noch über eine gewisse Tragedauer hinweg von mir wirklich erkennbar.
Für die unter euch, die gerne süße Parfums mögen, sicherlich ein toller Duft - allerdings mit dem Tipp, wirklich sparsam zu dosieren. Vanillefans kommen hier jedoch leider ein wenig kurz.


Fazit

Coconut ist mein eindeutiger Liebling von den Beiden und darf mich, dank seiner handlichen Größe in meiner Handtasche überall hin begleiten - eine eindeutige Kaufempfehlung!
Vanilla ist mir leider zu süß und zu wenig vanillig, weshalb ich ihn weiter verschenkt habe und nur echten Süßnasen empfehlen würde.

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